Geld anlegen für das Kind: Was lohnt sich?

Eine gute Ausbildung kostet Geld. Schon früh wollen deshalb viele Eltern für die Zukunft ihrer Kinder ein ordentliches Polster ansparen. Auch kleinere Beträge ergeben über die Jahre schöne Summen. Häufig besteht jedoch Unsicherheit darüber, welche Anlageform die beste ist. Denn eines ist gewiß: Das klassische Sparbuch lohnt sich nicht mehr.

Ausbildungsversicherungen sind oft ungeeignet

Auch die Versicherungswirtschaft weiß um die Wünsche der Eltern. Sie bietet deshalb zahlreiche Ausbildungsversicherungen an, doch lohnend sind diese in der Regel nicht. Hohe Abschlusskosten und Verwaltungsgebühren minimieren die Rendite, die nach Ablauf der Versicherungszeit oft nur weniger als ein Prozent beträgt. Ertragreicher sind Tagesgeldkonten, die durchweg gebührenfrei sind. Hier ist das Geld nicht fest angelegt. Die angesparte Summe lässt sich umschichten, also immer wieder zum höchsten Zinssatz bei unterschiedlichen Instituten anlegen. Diese Sparform eignet sich eher für Eltern, die sich mit der Materie beschäftigen wollen. Andere wählen besser eine Anlageform, die ohne großen Aufwand über einen langen Zeitraum automatisch läuft.

Ein Fondssparplan verspricht die höchste Rendite

Eine konservative und sichere Anlage sind Banksparpläne. Sie werden von allen Geldinstituten angeboten und funktionieren nach dem gleichen Prinzip. Über einen festgelegten Zeitraum wird eine ebenfalls festgelegte Summe regelmäßig eingezahlt. Der Zinssatz erhöht sich mit der Dauer der Laufzeit. Für einen Vertrag über 15 Jahre ist eine Renditeerwartung von 2,5 Prozent realistisch. Eine andere Variante sind Fondssparpläne, die ertragreicher, allerdings auch riskanter sind. Deshalb empfiehlt es sich einen Fondsanbieter zu wählen, der schon seit mindestens 20 Jahren erfolgreich am Markt ist. Auch eine lange Anlagezeit hilft Verluste zu vermeiden, da zwischenzeitliche Einbrüche immer wieder ausgeglichen werden können.

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