Welche Form der Geldanlage ist die Beste?

Geld richtig anlegen will gut überlegt sein und sollte mit einer Selbstanalyse beginnen. Der zukünftige Anleger muss sich fragen, welche Rendite er erwartet und welches Risiko er dafür in Kauf nehmen will. Darüber hinaus muss er sich fragen, wie lange er sein Geld anlegen will. Dann kann er die gegebenen Möglichkeiten prüfen und sich entscheiden.

Geld bei der Bank anlegen

Die Banken bieten verschiedene Möglichkeiten, Geld sicher anzulegen. Tagesgeldkonten, Festgeldanlage oder Sparbriefe bieten 100 % Einlagensicherheit für den Anleger. Bei Anlagezeiten von 3 Monaten bis zu 2 Jahren liegen die Zinserträge zwischen 0,5 und 2 %.

Geldanlage in Gold

Investitionen in Gold werden immer wieder als beste Geldanlage angepriesen. Das ist teilweise richtig, gilt aber hauptsächlich für den Fall einer weltweiten Geldentwertung. In diesem Falle würde Gold als globale Ersatzwährung mit sehr hohem Wert fungieren und das Vermögen des Anlegers vervielfachen. Bis dahin profitiert der Besitzer eines Golddepots von dem langfristigen Aufwärtstrend des Goldpreises, allerdings mit dem Risiko plötzlicher Kurseinbrüche. Somit ist die Geldanlage in Gold eher für Menschen mit einer gewissen Risikobereitschaft geeignet.

Aktienerwerb als beste Geldanlage

Anleger mit eher spekulativen Interessen können ihr Geld auch in Aktien investieren. Neben dem Wissen bezüglich der einzelnen Aktien ist auch hier Risikobereitschaft notwendig. Attraktive Gewinne stehen oft ebenso großen Verlusten gegenüber, da die Börse unberechenbar und ständig in Bewegung ist. Das Kapital vermehrt sich nicht von selbst, sondern muss vom Investor ständig in die günstigste Position verlagert werden.

Fazit

Die beste Geldanlage ist immer vom Anlegerprofil abhängig. Die möglichen hohen Gewinne sind sehr von der Risikobereitschaft abhängig und können eventuell auch im Verlust des gesamten Kapitals enden.

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