Wo bekomme ich noch gute Zinsen?

Gute Zinsen für die kurz- und mittelfristige Geldanlage zu bekommen ist gar nicht so schwer. Seit der Entstehung der ersten Discount-Broker in den 90er-Jahren ist die Bankenlandschaft ständig in Bewegung. Nach der Geldanlage in Wertpapiere konnten die Kunden zunehmend auch bessere Zinsen bei den neuen, pfiffigen Anbietern bekommen. Wer sich also die Frage stellt, wo er noch gute Zinsen bekommt, der wird hier fündig:

Autobanken und Konzerne drängen in das Bankgeschäft

Obwohl beispielsweise die Autobank des größten deutschen Automobilherstellers schon seit mehr als 50 Jahren Autokredite vergibt ist diese Bank sehr spät auf die Idee gekommen, sich mit Tages- und Festgeldern günstig zu refinanzieren. So geht es vielen anderen Großunternehmen auch und deshalb finden sich Geldanlagen nicht mehr nur bei den klassischen Banken, sondern auch bei Tochtergesellschaften von Großunternehmen. Diese haben eine voll gültige Banklizenz, beschränken sich aber nur auf relativ wenige Produkte. Dieses eingeschränkte Produktportfolio ermöglicht die Bearbeitung einer großen Anzahl an Kundenanfragen und Kundenaufträgen. Auf dieser günstigeren Kostenbasis beruht auch die faire Kalkulation dieser neuen Anbieter: Weniger Kosten und eine geringere Marge bedeuten mehr Zinsen auf Tages- und Festgeld, aber auch niedrigere Kreditzinsen für den Kunden. Die geringere Marge pro einzelnem Geschäft wird durch die große Anzahl an Kunden ausgeglichen.

Einzeln durchklicken oder ein Internet-Vergleichsportal heranziehen

Deshalb gibt es zwei Möglichkeiten, um gute Zinsen zu bekommen. Die erste Möglichkeit ist das klassische und einzelne Durchklicken der Angebote der Banken und neuen Anbieter um mehr oder weniger durch Zufall das beste Angebot zu bekommen. Wer fünf oder sechs Bankenmarken im Kopf hat, der kann seine Zinsen gegenüber dem Sparbuch schon vervielfachen. Wer den Internet-Vergleich strukturiert anwendet, der kann schon mit einem Zeitaufwand von nur 10 Minuten noch bessere Angebote und Zinsen finden. Während sich bei vielen Sparbüchern eine „0“ vor dem Komma findet, kann man bei Kurzfristanlagen durchaus eine „2“ vor dem Komma herausholen.

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