Die Immobilie als Altersvorsorge

Eine eigengenutzte Immobilie ist im Alter immer sinnvoll und man tut so auf jeden Fall etwas gegen die Altersarmut. Ein sicheres Dach über dem Kopf wirkt auch beruhigend, zumal die Mieten weiter steigen werden bis man in den wohlverdienten Ruhestand genießt. So ist das mietfreie Wohnen im Alter praktisch wie eine Zusatzrente zu sehen. Ein weiterer Vorteil ist auch darin zu sehen, dass man keinen Vermieter fragen muss, wenn man altersbedingte Umbauten (wie Zugang für Rollstuhl oder andere barierefreie Umbauten wie eine größere Dusche oder Badewanne) vornimmt. Wohneigentum ist auch die einzige Form der Altersvorsorge, die man schon nutzen kann lange bevor man alt und im Ruhestand ist.

Anders sieht dies bei vermieteten Immobilien aus. Hier besteht immer die Gefahr des Mietleerstandes und/oder der Verwüstung und/oder Nichtzahlung durch sogen. Mietnomaden. Schnell ist man dann 15.000.- oder noch mehr los und die Altersvorsorge löst sich in Luft auf. Zusätzlich wird die Nachfrage nach Wohnungen von 2020 an insgesamt sinken. Nur in einigen Ballungszentren wächst die Zahl der Privathaushalte laut Studie weiter.

Deshalb ist für das Alter in der Regel nur eine eigengenutzte Immobilie und nicht die vermietete zu empfehlen.

Was ist noch zu beachten?

Die Immobilie sollte beim Renteneintritt auf jeden Fall schuldenfrei sein. Auch für Schäden und Reparaturen sollte gesorgt sein. Aus diesem Grund legt man am besten monatlich etwas Geld zurück. Als Regel gilt hier: Jährlich ein Prozent des Kaufpreises als Rücklage anlegen, beispielsweise auf einem Tagesgeldkonto oder einen Rentenfonds. Damit baut man im Laufe der Zeit ein finanzielles Polster auf, das gegen Überraschungen schützt.

Absichern gegen die Widrigkeiten des Lebens

Wie schnell kann im Leben etwas passieren und eine Finanzierung oder ein Lebensplan in Schieflage geraten. Hier sollte man vorgesorgt haben bzw. dagegen abgesichert sein. Zumindest sollte man aber wissen, wie man eine Zwangsversteigerung abwenden kann und wieder ins ruhige Fahrwasser kommt. Hier sollte man sich (vor dem Kauf) einen freien Immobilien Fachberater suchen, der möglichst nicht an eine Bank oder Institut gebunden ist. Denn es gibt die Versicherung gegen Zwangsversteigerung.

Weiterführende Infos:

Die Finanzierung

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie viel Miete Sie im Laufe eines Lebens bezahlen? Bei nur 600 Euro Kaltmiete (plus geringer Mietsteigerung von 1,2 Prozent pro Jahr) nach 30 Jahren 258.154 Euro. Wäre es nicht besser die Miete in die eigene Tasche zu zahlen und sich Wohneigentum anzuschaffen? Aber Finger weg vom Mietkauf. Das geht in der Regel schief und endet im Ruin. Eine seriöse Finanzierung mit genügend Eigenkapital ist sehr wichtig, wenn man ruhig schlafen möchte. Baufinanzierungsexperten und Verbraucherschützer empfehlen, dass 20 bis 30 Prozent der Kosten beim Hauskauf über das Eigenkapital abgedeckt werden sollten.

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