Dividenden – das verbirgt sich hinter diesem Begriff

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Die korrekte Definition von Dividende ist, dass eine Aktiengesellschaft einen Teil des erwirtschafteten Gewinns eines Jahres an die Anteilnehmer der Gesellschaft auszahlt. Die Höhe der Dividende (also der Auszahlung) wird auf der Hauptversammlung der Aktionäre durch Abstimmung dieser beschlossen. Die Auszahlung selber erfolgt in der Regel am Tag nach der Hauptversammlung.

Voraussetzungen für die Ausschüttung der Dividendenzahlung

Die erste Voraussetzung um eine Gewinnausschüttung zu erhalten, ist natürlich, dass man im Besitz von Aktien der Gesellschaft ist. Dabei ist es völlig egal, ob es eine oder mehrere sind oder zu welchem Zeitpunkt diese erworben wurden. Wichtig ist, dass die Aktien am Tag der Hauptversammlung im Depot liegen. Üblicherweise findet in Deutschland sowohl die Hauptversammlung als auch die Auszahlung einmal im Jahr statt.

Wie wichtig ist die Dividendenrendite

Die Dividendenrendite dient eigentlich dazu, eine Aktie zu bewerten. Sie zeigt das Verhältnis der Dividende zum gegenwärtigen Kurs der Aktie. Dividenden werden nur für Aktien ausgezahlt. Im Allgemeinen liegen diese bei zwei bis drei Prozent des Dax – Wertes. Aktien sind in Deutschland immer an den Dax (dem Deutschen Aktienindex gekoppelt). Bei diesem Dax – Index, der täglich an der Börse ermittelt wird, handelt es sich um eine Art Wertermittler der verschiedenen Aktiengesellschaften. Er zeigt bei Börsenschluss die 15 umsatzstärksten Aktien, die auf dem Markt sind. Für den Anleger bedeutet es jedoch nicht, dass ein, möglicherweise, heute sehr guter Dax – Index auch auf jeden Fall eine sehr hohe Rendite verspricht. Denn wie jeder, der sich nur ein wenig mit dem Aktienmarkt beschäftigt, weiß, unterliegt der Dax täglichen Schwankungen. Das bedeutet, eine Aktie die heute sehr gute Werte aufweist, kann zum Zeitpunkt der Dividendenzahlung durchaus im Wert abgesunken sein und dadurch weniger an Gewinn bringen. An der Höhe der Dividenden, die ein Aktienunternehmen ausschüttet, lässt sich im gewissen Rahmen die Bonität und der Erfolg des Unternehmens ablesen. Eine Aktiengesellschaft, die hohe Verbindlichkeiten hat oder hohe Investitionen in beispielsweise neue Techniken leisten muss, wird im Regelfall immer etwas weniger an Gewinn zugunsten der Aktionäre ausschütten.

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